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Ausgangssituation

Aus der stetig wachsenden Siedlungs- bzw. Bebauungsdichte in urbanen Räumen ergeben sich Anforderungen an Infrastruktur und Organisation, die schon heute in vielen Ballungszentren Deutschlands kaum noch erfüllt werden können. Zusätzliche Herausforderungen stellen sich in Zukunft vermehrt durch den Klimawandel (z.B. veränderte saisonale Niederschlagsmuster, Starkregen, städtische Überwärmung (Urban Heat Island Effect), gesteigerter Kühlenergiebedarf), die Verschlechterung der Luftqualität, steigende Lärmbelastung, Biodiversitätsrückgang sowie eine steigende Flächennutzungskonkurrenz.

Zielsetzung

Vor diesem Hintergrund zielt VertiKKA auf die Entwicklung eines innovativen technologischen Ansatzes zur Steigerung der urbanen Energie-, Flächen- und Ressourceneffizienz, der lokalen Lebensqualität und des Klimaschutzes. Im Mittelpunkt steht die Konzeption und prototypische Umsetzung von wartungsarmen, selbstregelnden Grünmodulen mit integrierten Photovoltaik-Elementen zum Einsatz an Fassaden. Zudem soll lokal vorbehandeltes Abwasser (Regenwasser oder Brauchwasser) zur Bewässerung genutzt werden.

Vorteile

Durch die VertiKKA können verschiedene Vorteile realisiert werden, wie z.B.:

  • Entlastung der Kanäle und Kläranlagen,
  • verbesserte Pufferkapazität bei Starkregen,
  • Steigerung der Kühlleistung von Gebäuden und Reduktion von Hitzeinseln,
  • verbesserte Wärmedämmung von Gebäuden,
  • Verbesserung der Luftqualität und Feinstaubbelastung,
  • Produktion von erneuerbarem Strom durch Photovoltaik,
  • Reduktion der Lärmbelastung,
  • Ästhetische Aufwertung des urbanen Raumes und Steigerung der Lebensqualität.